Studie Musiksponsoring in Communities von TOMORROW FOCUS AG

März 28th, 2008 von R.K.S

Die TOMORROW FOCUS AG hat zum Thema Musiksponsoring in Communities gerade eine hochinteressante Studie namens Community Effects 2008 veröffentlicht. Unter die Lupe genommen wurde das Thema Werbung und virales Marketing in Communities.

Die knapp hundert Seiten umfassende Studie sollte quasi Pflichtlektüre für alle sein, die im Bereich Sponsoring oder Vermarktung von Werbung in Communities tätig sind oder sich darüber Wissen aneignen wollen. Ihr solltet also auf jeden Fall Zeit zum Lesen investieren.

         

Zum Inhalt:

Musik- und Videodateien werden im Internet immer intensiver genutzt und ihre Verfügbarkeit innerhalb von Communities ist von den Usern zunehmend erwünscht. Selbst in der Business Community Xing wird im Moderatorenforum über den Wunsch nach Einbindungsmöglichkeiten von Bildern in Artikebäume diskutiert.

Gerade in Social Network Communitys, in denen junge Zielgruppen vermehrt die gegenseitige Kontaktaufnahme und Kommunikation durchführen, ist es wichtig, erst Zielgruppen- und Zielkundenanalysen durchzuführen und sich dann seiner PEER GROUP entsprechend zu präsentieren.

Dabei muss bedacht werden, dass Musik im Alltag der audio- und visuell orientierten Community-Nutzer einen immer höheren Stellenwert einnimmt. Musiksponsoring in Communitys bietet also eine optimale Gelegenheit und Chance für Sponsoren, zielgruppenorientiert einen positiven Image-Effekte auf die beworbene Marke zu transferieren.

Audio-Werbung wird vor allem dann durch die User akzeptiert, wenn dadurch das Abspielen und die Sound-Qualität einer Playlist nicht beeinträchtigt wird. Werbeinhalte können also z.B. auf dem „Suchpfad“ nach Künstlern, Musikern oder Bands vermittelt werden. Oder auf der Suchergebnisseite… Mir fallen da auf jeden Fall noch mehrere Möglichkeiten ein!

Neu ist für mich allerdings die Version des Sponsoring durch Auswahl unter mehreren Werbe-Alternativen durch den User! Das sind ja mal völlig neue Gedankengänge in der durch Sponsoren finanzierten Werbung! Stellt Euch vor, Ihr nutzt irgendeine Community und könntet Euch aussuchen, welche Werbepartner oder Sponsoren Ihr in den Bannerwerbung angezeigt bekommen haben wollt!

Im Vertrieb von Werbebannern können so verschiedene Wettbewerber einer Branche parallel akquiriert und in die Internetpräsenz eingebunden werden. Soll der User selber entscheiden, welche Werbung er sehen will!

Möglich sind auch gesponserte medienstreams, ähnlich den kostenlosen Web-SMS-Nachrichten, bei denen der Sponsor während des Abspielens als Logo oder Textlink sichtbar ist.

Außerdem hat an Musik oder Videos gekoppelte Werbung die besten Chancen, sich durch Viral-Marketing innerhalb verschiedener Communities zu verbreiteten. Denkt einfach mal an die genialen Fontänen von Coke und Mentos. Was Besseres als das Amateur-Video hätte den beiden Unternehmen nicht passieren können! Kennt Ihr nicht? Dann bitte Hier schauen…

Und danach die Studie Community Effects 2008 lesen. Vielen Dank an die TOMMOROW FOCUS AG und an Frau Eckes zur Übermittlung des Links zur Studie…

Viel Spaß beim Lesen und viele neue Erkenntnisse…

Karsten Schäfer

Weitere interessante Studien findet Ihr im Sponsoring KnowHow.

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Drogensumpf im Orchestergraben

März 26th, 2008 von R.K.S

Seid ihr bei Eurer Sponsorensuche für Eure Band, Veranstaltung oder Produktion schon mal mit dem Vorwurf bezüglich Drogenkonsum im Rock´n´Roll Business konfrontiert worden?

Hat Euch ein potentieller Sponsor schon mal mit dem Argument des “schlechten Ruf der Rockmusik” und “Gefährdung der Jugend durch Rockkonzerte” abgewiesen?

Dann verweist in Eurem nächsten Sponsorengespräch doch einfach mal auf folgenden Artikel von Tagesschau.de!

Viel Spaß beim Lesen!

Karsten Schäfer

              

Drogensumpf im Orchestergraben

Schneller, höher, lauter

Die meisten Menschen, die ein klassisches Konzert besuchen, wähnen sich in einem Hort des Wahren, Guten und Schönen. Nur den wenigsten von ihnen dürfte bewusst sein: Das, was sie da hören, entsteht nicht selten unter dem Einfluss leistungssteigernder Drogen.

Ganz oben auf der Doping-Liste: Beta-Blocker. Die eigentlich für Herzpatienten gedachten Präparate halten den Blutdruck niedrig, dämpfen den Adrenalinausstoß und helfen – für Musiker besonders wichtig – Rhythmusstörungen zu kontrollieren. Viele Musiker glauben, auf diese Weise stressige Vorspiele, komplexe Soli, ordinäres Lampenfieber oder die Jähzorn-Attacken von temperamentvollen Dirigenten besser überstehen zu können. Untersuchungen in den USA zeigen, dass inzwischen rund 27 Prozent der Profi-Instrumentalisten auf die Beta-Blocker schwören.

Warnzeichen ignoriert?

Jahrelang wurde der Gebrauch leistungssteigernder Mittel in der klassischen Musik weitgehend totgeschwiegen oder bestenfalls in Fachmedien erörtert. Dabei gab es immer wieder Warnzeichen: Seit Jahrhunderten wird der Kammerton A immer höher gespielt und gesungen. Selbst episch breite Opern enden immer früher und die Lautstärke im Orchestergraben erreicht zum Teil das Niveau eines Rockkonzerts oder einer Großbaustelle.

Nun gilt es, diese Entwicklung rechtzeitig zu stoppen, bevor für Musiker – und Konzertbesucher – ernsthafte Dauerschäden zu befürchten sind. Die Konsequenzen sind offen: Müssen nun einzelne Klangkörper von den Grammy-Awards und andern Musikpreisen disqualifiziert und eventuell sogar die Klassik-Hitparaden neu geschrieben werden? Was passiert mit dem Beethoven-Wettbewerb, der von der Telekom gesponsert wird? Aus dem Radsport hat sich das Unternehmen bereits wegen Dopingaffären zurückgezogen. Werden die Orchesterverbände bald unangemeldete Probenbesuche machen, um Urinkontrollen durchzuführen?

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Endorsement

März 22nd, 2008 von R.K.S

Als eine weitere Form des Sponsorings ist das Endorsement anzusehen.

Allerdings ist es um ein wesentliches schwerer, Endorsement-Partner eines Markenartiklers oder Instrumentenhersteller zu werden, als im Allgemeinen weitere Sponsoren für z.B. Merchandise, Produktionen oder Veranstaltungen zu finden.

Ein Endorsement ist eine vertragliche Bindung eines Musikers an eine bestimmte Firma. Das sind in der Regel Hersteller oder Marken von Musikinstrumenten. Die Firma stellt dem Musiker ein oder mehrere Instrumente oder weiteres Equipment zur Verfügung und verlangt dafür, dass der Musiker ausschließlich die zur Verfügung gestellte Hardware einsetzt.

Der Musiker wirbt somit live für das Produkt, wodurch sich die Hersteller eine gewisse Glaubwürdigkeit ihrer Marke versprechen. Oftmals wird die Marke des Herstellers bzw. Endorsement-Partners gleichzeitig auf Tourplakaten oder Tonträgern beworben. Und das Shirt zum Livegig gibt´s auch noch mit dazu.

Ein Endorsement-Vertrag bringt aber auch das ein oder andere Problem mit sich.

Oftmals wird vertraglich festgehalten, dass der Musiker ausschließlich das gedorste Instrument spielt. Sowohl live als auch im Studio bei Aufnahmen. Als Endorsement-Partner mit Exclusiv-Vertrag kannst (darfst) Du dann z.B. Deine Lieblingsgitarre nicht mehr öffentlich auf allen Bühnen einsetzen. Insofern sollte von den Musikern auf jeden Fall eine gewisse Identität zu den Instrumenten oder Artikeln des Endorsement-Partners bestehen.

Gerade als Nachwuchskünstler ist es besonders schwer, einen Endorsement-Vertrag einer Marke zu erhalten, da Endorsement in der Regel nur bei Künstlern mit überdurchschnittlicher Bekanntheit und Live Aktivitäten eingesetzt wird. Logisch, da der Bekanntheitsgrad und Werbeefekt der Marke auch nur durch Einsatz auf Livegigs gesteigert wird!

Da das Endorsement in der heutigen Zeit aber immer mehr Verbreitung findet, werden gerade bei weniger bekannten Künstlern oft nicht mehr komplette Instrumente gesponsert, sondern es läuft bei vielen Herstellern immer öfter auf Vergünstigungen und Preisnachlässe hinaus. Instrumente werden dann zum Einkaufspreis rausgegeben und die Verträge sind lockerer gehalten. Durch Vergünstigungen hat der Musiker dann oft die “Ausschließlichkeitsklausel” für Auftritte oder Aufnahmen umgangen. Also wiederum ein Vorteil für den Musiker.

Das Vollendorsement des kompletten Equipment und der Hardware können also nur wirklich erfolgreiche Musiker mit großer Bekanntheit und großem Publikum in großen Hallen erreichen.

Beim Endorsement kommen dann auch die sogenannten Signature-Modelle ins Spiel.

Signaturemodelle sind Instrumente, meist aus dem Gitarrenbereich, die in Zusammenarbeit des Herstellers mit einzelnen Musikern entwickelt werden und unter dessen Namen auf den Markt gebracht werden.

BC Rich z.B. entwickelt regelmäßig solche Signaturemodelle, die allerdings qualitativ auch nicht an die hochpreisigen Modelle heranreichen. Trotzdem sind Modelle wie z.B. die BC RICH KERRY KING SIGNATURE WARLOCK RED BLADE GUITAR oftmals der absolute Renner unter den Anfängern. Die Klampfen sehen cool aus, tragen den Namen der Idole und kommen auf der Bühne des lokalen Jugendzentrums richtig fett.

BC Rich hat zwar nicht unbedingt den besten Ruf unter den Gitarristen, allerdings bin ich mit meiner roten BC Rich Dagger als Semi-acoustic und USA-Import für den Hausgebrauch absolut zufrieden.

Viel Spaß beim nächsten Gig, egal ob mit oder ohne Endorsement, Signaturemodell, vor 50 Leuten im Juze oder von 500 im Club.

Karsten Schäfer

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Nachtrag zur Spendenaktion des metal-cent

März 20th, 2008 von R.K.S

Die Informationen zu meinem ersten Artikel zur intransparenten Spendenaktion des Metal Cent hatte ich unter anderem aus diesem Foreneintrag des metal-cent:

Zitat der mittlerweile stillgelegten Seite vom metal-cent
      

Zitatanfang

Mittwoch, 20. Februar 2008
DER METAL-CENT IST TRANSPARENT!!!
… Wie ihr sicherlich gemerkt habt, haben wir uns von 2 Projekten, die wir unterstützen wollten, getrennt…
… Leider wurde uns von einem der Projekte im nachhinein vorgeworfen, dass wir zu wenig Transparenz bieten…
… Deswegen lassen wir derzeit den „Metal-Cent“, samt Satzung als Verein eintragen und beantragen anschließend das DZI Spenden-Siegel…
… Noch mehr Transparenz heißt auch, Offenlegung der Spendeneinnahmen. Im Gegensatz zu anderen Vereinen und Organisationen, werden wir dies ab sofort tun…

Zitatende

      
Nach der Veröffentlichung meines Bogbeitrags wurde der Forenbeitrag des metal-cent vom Administrator gelöscht (ist aber noch im google-cache zu finden) und mir wurde am Telefon mit Strafanzeige gedroht. Daraufhin änderte ich „Dubiose“ gegen „Intransparente“

Übrigens wollte mich Herr PIT (nachdem er mir mit Strafanzeige gedroht hat) auch noch als Kassenwart für seinen zukünftigen Verein gewinnen. Aber dafür werde ich meinen Kopf nicht hinhalten.

                 
Heute beim Googeln ist mir folgendes aufgefallen:

http://www.metal-cent.com/index.php?option=com_content&task=blogsection&id=12&Itemid=40

Hier ist wiederum bemerkenswert, dass der Eintrag am Dienstag, den 19.02.2008 noch nicht existierte, sondern erst in den letzten Tagen hinzugefügt wurde! Also nachträglich eingefügt und zurückdatiert. Zeugt von Seriosität.

(Rechtschreibfehler wurden nicht von mir eingefügt oder korrigiert)

            

Zitatanfang

Dienstag, 19. Februar 2008
Hier kann ab sofort jeder nachlesen wieviel bis Dato eingesammelt wurde
Überweisung DOOLOAD 50,00 € am 29.01.2008
Überweisung PAPAL eröffnung 0,04 Cent am 07.01.2008
Überweisung PAPAL eröffnung 0,02 Cent am 07.01.2008
Versetigerung EBAY Karte Festival mediaval die Auktion läuft noch
Überweisungen PAYPAL bis Dato 6,00 €
Provision Amazone bis Dato 1,76€
mehr Infos in kürze ab sofort werden wir einmal im Monat über die Aktion berichten.

Hier könnt hier euch den Kontoauszug des Spendenkontos und des PAYPAL-Spenkontos ansehen!!! (Stand: 19.02.08)

Zitatende

                 

Wie kann es eigentlich sein, dass ein Paypal-Kontoauszug vom 27. Februar 2008 schon am 19.02.2008 veröffentlicht werden kann?

Laut Kontoauszug der Deutschen Bank wurden in zwei Monaten bisher also 50,06 Euro Spenden eingesammelt. Am Telefon wurde mir vor ein paar Tagen von Herrn PIT ein Betrag in Höhe von „rund“ 300 Euro genannt. Es wäre also interessant zu sehen, welche Summe ein aktueller Auszug ausweisen würde! Immerhin sollten aufgrund der selbstauferlegten hohen Transparenz doch regelmäßige Updates der Einnahmen offen gelegt werden? 

Übrigens, kennt Ihr jemanden, der bei einem Auktionshaus CD´s versteigert und als Artikelbeschreibung “CD” angibt? Oder kennt Ihr jemanden, der ein T-Shirt versteigern will und als Artikelbeschreibung „Merch“ angibt?

Nicht wirklich, oder? PIT macht das wahrscheinlich nur, um die größt mögliche Anzahl von Bietern anzuziehen und um den höchst möglichen Auktionserlös zu erzielen. Apropos: Alle bisher bei Ebay eingetellten Artikel wurden nicht versteigert. Solltet Ihr die Aktion also unterstützen wollen, so sucht bei ebay das nächste mal bitte nach “CD” oder “Merch”…

Und bevor mir jetzt wieder telefonisch mit Anwälten gedroht wird und Inhalte der Webseiten vom metal-cent geändert werden… Ich kann es belegen…

Beobachten wir den metal-cent also einfach mal weiter.

Übrigens geht es mir hier nicht darum, eine Spendenaktion zu boykottieren. Benachteiligten muss geholfen werden. Das finde ich gut. Aber ich fordere noch immer mehr Transparenz. Und Ehrlichkeit.

Und nicht nur ich! Es gibt schon mehrere Foren, in denen die Spendenaktion kritisch beäugt wird.

Nur mal eins, z.B. forum.igelmetal.de

Immerhin würde durch – nennen wir es einfach mal „mangelnde Instransparenz“ – eine komplette Szene in ihrem Ruf geschädigt werden. Und da ich mich gelegentlich selber den „Metallern“ zuordne, fände ich das überaus schade.

Vielleicht sollte ich das „Intransparent“ also doch wieder in „Dubios“ ändern…

Karsten Schäfer

             

PS:

Herr PIT, da Sie sowiso hier mitlesen, melden Sie sich doch einfach auch hier im Blog an und hinterlassen Sie Ihren Kommentar! Sie bekommen hier sozusagen eine optimale Plattform zur Gegendarstellung geboten! Ich werde Ihre Beiträge nicht verändern. Aber kommentieren. Eine bessere Möglichheit um an Transparenz und Seriosität zu gewinnen, werden Sie wahrscheinlich nirgendwo anders erhalten…

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Bandsponsoring durch Fotostudio

März 15th, 2008 von R.K.S

Ab und an werde ich von erfolgshungrigen und auftrittswütigen Newcomerbands gefragt, welche Möglichkeiten bestehen, um ihre Bekanntheit zu steigern.

Zur Steigerung der Bekanntheit ist Sponsoring nicht wirklich eine Lösung. Sponsoring ermöglicht es Euch als Band, Kostenbeteiligungen für z.B. Projekte, Aufnahmen oder Merchandise zu generieren. Eure Bekanntheit wird dadurch aber noch lange nicht gesteigert. Oder doch?

Vor kurzem ist mir während einer schlaflosen Nacht mit der RAMMSTEIN DVD ”Völkerball” eine Möglichkeit ins Auge gestochen, die auch für aufstrebende lokale Bands interessant sein könnte.

Wie wäre es, den Spieß einfach mal um zudrehen? Stellt Euch vor: Ihr als Band sponsert einen coolen Fotografen! Und alle Beteiligten gewinnen dabei!

Habt ihr eigentlich professionelle Bandfotos? Coole Pooserfotos? Lässige Fotos aus dem Proberaum? Nachdenklich stimmende Fotos aus dem Backstage, kurz vorm Auftritt? Schweinegeile Fotos von Livegigs?

Nein? Dann schaut Euch doch einfach mal in Eurer Region um, ob ihr einen musikbegeisterten professionellen Fotograf in Eurer Nähe findet, der ebenfalls wie Ihr die Bekanntheit seines Fotostudios steigern will und sich bereit erklärt, Euch während eines Projektes zu begleiten.

Versucht also, einen Fotograf zu begeistern, Euch im Proberaum zu besuchen. Ladet ihn zu Studioaufnahmen ein. Nehmt ihn mit auf Eure Konzerte. Und zwar von Beginn an! Lasst ihn in Eurem Auto oder Bus mitfahren, beim Soundcheck zuhören, gebt ihm Bier und Catering. Gebt ihm “Access all Areas” in allen Locations und bei allen Gigs. Und natürlich nen Band-Shirt von Euch!

Und beachtet ihn während seiner Anwesenheit nicht. Tut, als wäre er nicht da. Nun ja, das geht jetzt aber doch zu weit. Was ich damit sagen wollte: Verhaltet Euch völlig normal. Lasst Euch in für Euch völlig normalen Situationen ablichten, ohne übertrieben zu poosen.

Wenn ihr Glück habt, der Fotograf sein Handwerk versteht und anfängt, Euch als BAND zu sehen, kommen dabei einmalige und großartige Fotos heraus! Fotos aus dem normalen “Alltag” Eurer Band. Ok, der Bandalltag einer Newcomerband sieht garantiert anders aus als der Alltag Eurer musikalischen Helden, die als Poster im Proberaum hängen. Trotzdem wird der Fotograf sicher einmalige Einblicke Eures Banddaseins festhalten.

Und was macht Ihr mit dem Fotos? Hm. Veröffentlichen! Und wo?

Z.B. als Ausstellung des Fotografen in einer Szene-Location. Bestenfalls in der Location, in der Ihr “Heimrecht” habt! In der Location, in die Ihr die meisten Fans zieht! In der Location, in der ihr Euch schon zu Ruhm und Ehre gespielt habt! Und natürlich überall dort, wo der Fotograf möchte! Schließlich sind es seine Aufnahmen und auch er will damit sein Können unter Beweis stellen und seine Kunst veröffentlichen!

Oder im Booklet Eurer nächsten CD. Oder als Pressematerial. Oder als Fotomaterial, um weitere Sponsoren zu gewinnen. Oder …

Ups, ich hab Feierabend! Ab jetzt bitte selber weiter denken! Vergesst bitte nicht, mich über Eure Erfolge beim Fotostudiosponsoring zu informieren…

Karsten Schäfer

Übrigens hat das Fotostudio blitzlicht aus Bad Hersfeld den Betreiber und Autor des sponsoring-blog ins rechte Licht gerückt und das Bild für das Impressum gesponsert.

Dies hier sind alle Blog-Sponsoren des sponsoring-blog.

Vielen Dank dafür!

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Bisher intransparente Spendenaktion des metal-cent

März 12th, 2008 von R.K.S

Vor ein paar Tagen wurde der sponsoring-blog auf eine Fundraising-Aktion aufmerksam, die von dem Initiator Peter Schneider innerhalb der Heavy-Metal-Musik-Szene platziert wurde. Nach einiger Recherche erscheint uns die Aktion des metal-cent allerdings ein wenig dubios intransparent. Aber lest selbst:

Im Dezember 2007 begann eine Spendenaktion von Fans und Bands der härteren Klänge unter dem Dach des www . metal-cent . com zur Unterstützung von diversen Hilfsorganisationen. Innerhalb von vier Wochen sollen laut Pressemitteilung über 2.023 Bands ihre Unterstützung zur Aktion zugesagt haben.

Die teilnehmenden Bands und Veranstalter stellen laut dem Initiator Peter Schneider bei ihren Konzerten Spendendosen aus und rufen das Publikum zum Füllen der Dosen auf.

Ab der Festivalsaison 2008 sollen Streetteams auf verschiedenen Festivals vor Ort sein und ebenfalls für die Aktion sammeln. So sollen auf namhaften Festivals wie das Rockarea Festival oder das Rock Hard Festival die Fans der harten Klänge ihr sauer verdientes Geld in Zukunft nicht mehr nur für teures Bier, bunte Shirts und weitere CDs für die private Sammlung raushauen, sondern können mit Spenden verschiedene Kinderhilfswerke unterstützen.

Auch der größte deutsche Merchandise-Mailorder EMP unterstützt (laut Homepage des metal-cent) die Aktion des Metal-Cent und hat vor kurzem 50 Shirts von populären Rockbands zur Versteigerung auf Ebay bereitgestellt.

Gefördert werden sollen laut Pressemitteilung unter anderem die Stiftung Musik Hilft, welche 1992 in Deutschland von namhaften Künstlern und Persönlichkeiten der Musikbranche, wie Klaus Meine und Rudolf Schenker von den Scorpions, Konzertveranstalter Ossy Hoppe und Peter Maffay gegründet wurde.

Allerdings wird die Stiftung Musik Hilft nach einem Blick auf die Homepage des metal-cent aktuell nach nur drei Monaten schon nicht mehr unter “geförderte Projekte” aufgeführt. Der sponsoring-blog hat in einem Gespräch mit der Stiftung erfahren, daß der “metal-cent” die Stiftung auch nicht über die Löschung von der Homepage (oder den Ausschluß aus den geförderten Projekten ???) informiert hat.

Auch Hilfsorganisationen, wie die Kinder-Hospiz Sternenbrücke, das Deutsches Kinderzentrum oder der Straßenkinder e.V. Berlin sollen angeblich mit den Spenden und Einnahmen unterstützt werden.

Schon nach kurzer Zeit hat sich eine Hilfsorganisation, das Deutsche Kinderzentrum von der Aktion abgewandt und wirft dem metal-cent nun mangelnde Transparenz vor. Laut Homepage des metal-cent will der metal-cent nun als Verein eingetragen werden und dann das DZI Spenden-Siegel beantragen. Außerdem sollen Spendeneinnahmen und deren Verteilung regelmäßig auf der Homepage offengelegt werden.

Aktionen zur Unterstützung von Hilfsbedürftigen finden wir auf jeden Fall löblich. Aber auch wir wünschen uns in dem Zusammenhang SEHR VIEL mehr Transparenz, als vom metal-cent aktuell gegeben ist! Außerdem ist es fraglich, ob der metal-cent jemals die Seriosität erlangen kann, die eine solche Organisation benötigt!

Wir werden die Aktion und Entwicklung also auf jeden Fall kritisch von außen beobachten und weiterhin berichten.

Und da wir die Preise vom EMP-Merchandise kennen, interessiert uns natürlich auch, wieviel die Ebay-Aktion zur Versteigerung der Shirts gebracht hat. Und ob auch wirklich ALLE Shirts versteigert wurden… Aber das lässt sich ja über den Ebay-Account des metal-cent nachvollziehen.

Denjenigen, die sich durch eine Spende sozial engagieren wollen, empehlen wir, sich den Umweg über den metal-cent zu sparen und sich direkt an die Stiftung Musik Hilft zu wenden.

Karsten Schäfer

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Sponsoringeinnahmen von Kulturinstitutionen steigen deutlich an

März 9th, 2008 von R.K.S

Die Berliner Sponsoringagentur Causales veröffentlichte am 1. März 2008 bereits zum zweiten Mal eine Studie zum Kultursponsoring in Deutschland. Causales hat führende Kultureinrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet befragt. In der Studie werden Formen der Zusammenarbeit von Kultur und Wirtschaft aus Sicht der Kulturinstitutionen aufgezeigt und die Kommunikation zwischen den Partnern analysiert.

Der Vergleich mit einer bereits im Jahr 2005 erstellten Studie der Agentur Causales ergibt, dass sich bei den befragten Kulturinstitutionen die Sponsoringeinnahmen seit 2005 um mehr als 100 Prozent auf 6,7 Prozent der Gesamteinnahmen gesteigert haben.

Von den teilnehmenden Einrichtungen haben über 85 Prozent bereits Erfahrung mit Sponsoringpartnerschaften gemacht und bewerten die Zusammenarbeit fast ausschließlich als positiv, womit sich die Trends der vorhergehenden Studie aus dem Jahr 2005 bestätigten. Zudem investieren die Kulturbetriebe 40 Prozent der Sponsoringleistungen in die eigene Werbung – zu 2005 eine Steigerung um 10 Prozent – und verstärken dadurch den Ausbau von Bekanntheit ihrer Dachmarke. In mehr als 40 Prozent der Einrichtungen werden Sponsoringpartnerschaften inzwischen in einer gesonderten Marketingabteilung betreut; fast 4 Prozent verfügen sogar über eine spezielle Sponsoringabteilung.

Dieser professionelle Umgang mit Sponsoring zeigt Wirkung auf Seiten der Wirtschaftsunternehmen: Sie fördern mit einem Viertel der investierten Gelder die Kulturinstitution an sich, während zwei Jahre zuvor noch mehr als 80 Prozent in einzelne Projekte oder Veranstaltungen investiert wurden. Knapp zwei Drittel der Sponsoren, die zu mehr als 50 Prozent Großunternehmen sind, engagieren sich kontinuierlich für mindestens zwei Jahre.  

93 Prozent der befragten Kulturinstitutionen gaben an, dass die Bedeutung des Kultursponsorings weiter zunehmen wird. Drei Viertel der Kulturinstitutionen sind sehr stark an einer Sponsoringpartnerschaft interessiert. Dafür wird die zukünftige Zusammenarbeit mit einer externen Agentur hinsichtlich der Akquise von Partnern aus der Wirtschaft notwendig sein, wie 60 Prozent der Befragten bestätigten.

Mehr Infos gibt es unter www.kulturmarken.de

Vielen Dank an Eva Neumann und Hans-Conrad Walter für die interessante Studie!

Karsten Schäfer

Links zu weitere interessante Studien findet Ihr im Sponsoring KnowHow.

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