Mit Guerilla-Marketing zum Bandsponsoring?
April 3rd, 2008 von
R.K.S
Ab und an werde ich offline nach einer Definition zum Guerilla-Marketing gefragt. Bzw. eigentlich eher nach allgemeinen Erklärung zum Guerilla selber. Und das meist von Personen, die selber keine Beziehung zum Marketing im Allgemeinen haben.
Früher musste ich immer ewig lange Geschichten erzählen und konnte es nicht auf den Punkt bringen. Die Diskussionen drehten sich oft um „Marketing für KMU“, „Straßenmarketing“, „low Budget-Marketing“, „Überraschungs-Marketing“ oder „unkonventionelle Ideen“…
Irgendwann hab ich aber eine perfekte Definition mit guten Gedankengängen im Blog der werbeblogger gefunden.
Der werbeblogger Patrick Breitenbach hatte Guerilla-Marketing wie folgt definiert:
“Guerilla-Marketing ist die Kunst, den von Werbung übersättigten Konsumenten, größtmögliche Aufmerksamkeit zu entlocken. Dazu ist es notwendig dass sich der Guerilla-Marketer möglichst außerhalb der klassischen Werbekanäle bewegt.”
Und die darauf folgenden 19 Kommentare wurde die Definition nochmals fundiert besprochen. Lange Geschichten hab ich seitdem nicht mehr erzählt. Ich bin einfach bei der oben aufgestellten Definition geblieben und fertig war.
Aber warum schreibt ein Blog zum Thema „Sponsoring für Newcomer Bands und Musiker“ über Guerilla-Marketing? Wo ist da der Zusammenhang? Was ist das Ziel?
Nun, das könnte sein, um Euch als Nachwuchsbands zum Denken zu animieren, wie Eure Band eine Guerilla Marketing Aktion planen und durchführen kann!
Welche Möglichkeiten gäbe es da? Wie kann eine Band eine Guerilla-Marketing-Aktion einsetzten, um dadurch Sponsoren zu gewinnen?
Welche Möglichkeiten gibt es nach oben genannter Definition des Guerilla-Marketing, die Ihr als Newcomerband umsetzten könnt, um Eure Bekanntheit zu steigern?
Andererseits könnte der sponsoring-blog selber ein Teil einer Guerilla-Marketing-Aktion sein, deren eigentliche Hintergründe und dessen Ziele bisher noch nicht erkennbar sind! Und vielleicht erst im August 2008 erkennbar werden?
Aber wer weiß das schon…
Karsten Schäfer
Geschrieben in Guerilla-Marketing, Sponsoring KnowHow, Web 2.0 |
6 Kommentare »
April 15th, 2008 um 19:49
Die Kreativität ist bei der Guerilla-Marketing-Taktik das wichtigste Merkmal.
April 15th, 2008 um 22:26
Wohl wahr! Der Kreativität sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist ebenfalls, dass die Taktik auch wirklich aufgeht!
April 21st, 2008 um 12:59
Ein sehr guter Ansatz. Tue etwas, überrasche den Menschen mit Dingen, die er so nicht erwartet. Arbeiten, wenn andere schlafen, reicht nicht mehr. Und die Hilton-Taktik ist nur für basisintelligente Menschen etwas. Denn Geld stinkt zwar nicht, jedoch ist die Gefahr, bei derlei flachem Marketing groß, abzurutschen.
Weiter so.
April 21st, 2008 um 13:16
“Tue etwas, überrasche den Menschen mit etwas, was er nicht erwartet” geht schon fast in die Richtung der Serviceleistungen.
Und im Bereich Service sind wir Deutschen ja absolut führend… *gg*
“Arbeiten wenn andere schlafen” trifft bei Guerilla-Taktiken aber schon ins Schwarze!
April 27th, 2008 um 15:53
Wirklich eine Möglichkeit für junge Bands mit geringem Etat auf sich aufmerksam zu machen – genug Kreativität ist ja oft vorhanden.
Mai 5th, 2008 um 09:51
[...] bin aber immer noch auf der Suche nach guten Aktionsbeispielen zu Guerilla-Marketing-Aktionen für Bands und Veranstaltungen. Kennt Ihr eine? Dann bitte per Mail zu [...]