VUT – West startet neu

Oktober 7th, 2009 von R.K.S

Die Regionalgruppe West des VUT – Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V. – veranstaltet nach längerer Pause wieder Stammtische und Seminare für Mitglieder und Interessierte.

Die Etablierung der Regionalgruppe in Nordrhein Westfalen hat sich aber als kein leichtes Unterfangen erwiesen. Trotzdem hat der Aufbau des VUT – West kürzlich dank des Engagements von Dirk Wilberg wieder Fahrt aufgenommen.

Die Vertretung und die angestrebte Vernetzung der über 200 VUT – Mitglieder in der Region wird nicht nur langfristig, sondern auch besonders im Rahmen der zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in und um die Kulturhauptstadt Essen 2010 von Nutzen für die Independent-Unternehmen sein.

Als erster Schritt erfolgte die Einrichtung eines Stammtisches, der zunächst einmal im Monat stattfinden wird, um auch in NRW die lokalen Netzwerke auszubauen und sich regelmäßig auszutauschen. Ein weiteres Ziel der reaktivierten Regionalgruppe ist die Schaffung von lokalen Fortbildungsangeboten.

Der erste Termin steht am 07.11.2009. Dann findet in Dortmund unter dem Motto „VUTwissen“ ein Seminar zum Thema „GEMA-Verteilungsplan“ statt. Referent ist VUT-Mitglied Frank Kühl vom Smarten-Up Musikverlag.

R.K.S

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Was verdient eigentlich ein Musiker an einem Album?

September 12th, 2009 von R.K.S

Der VUT hat gestern in einer Pressemitteilung die Einnahmenssituation im Musikgeschäft beschrieben.

Die komplizierte Einnahmesituation im Musikgeschäft interessiert Musiknutzer und Journalisten gleichermaßen brennend und das spätestens seit Filesharing zum gesellschaftlichen Thema hochstilisiert wurde. Nur so sind die unzähligen Artikel, Foren- und Blogeinträge zu den Künstleranteilen an CD-Verkäufen zu erklären. Leider sind die meisten Angaben nachlässig recherchiert und dementsprechend fehlerhaft, fast immer zu Lasten der unabhängig produzierenden Unternehmen.

Werden an den Künstler wirklich nur Centbeträge von einem für 15€ im Laden gekauften Album ausgezahlt? Der VUT hat bei Independents und Künstlern nachgefragt und ist zu einem deutlich anderen Ergebnis gekommen. Die Befragten waren sich einig, dass der Künstleranteil nur in den seltensten Fällen unter 12% liegt. Hat der Künstler auch die Komposition und den Text verfasst, sind im Schnitt 17% des Endverkaufspreises für ihn drin, da dann auch Einnahmen aus den GEMA – Lizenzen an ihn zurückfließen. Nicht einberechnet sind die indirekten weiteren Einnahmen aus der so genannten Zweitverwertung, wie sie durch Sendung im Radio, Leermedienabgabe etc. entstehen.

Ein Künstler, der einen Plattenvertrag bei einem Independent unterschreibt, dürfte also bei einem durchschnittlichen Vertrag zwischen 1,90€ und 2,60€ pro verkauftem Album à 15€ erzielen. Je nachdem, wie bekannt der Künstler bereits ist und wie geschickt er verhandelt, kann auch noch deutlich mehr für ihn drin sein.

Eva Kiltz, Geschäftsführerin des VUT e.V. sagt dazu: „Wir sollten jede Chance nutzen, der Öffentlichkeit zu verdeutlichen, wie die Einnahmen der Musikwirtschaft wirklich verteilt werden. Sonst setzen sich Falscheinschätzungen in den Köpfen der Musiknutzer fest und Filesharing scheint nur mehr ein Kavaliersdelikt zu sein. Jeder, der sich Musik umsonst besorgt, sollte sich darüber bewusst sein, dass Künstler und Labels ohne Rückflüsse aus dem Verkauf von physischen oder digitalen Tonträgern keine neue Musik mehr produzieren und veröffentlichen können”

Amke Block vom Internetportal audiomagnet und Thomas Schlegel von der Kanzlei Sasse & Partner haben die Angaben recherchiert und die neuen Berechnungen aufgestellt. Beide sagen:

„Im Gespräch mit den Labels wurde klar: es gibt keine standardisierte Einnahmeverteilung. Aber in einem waren sich alle einig: in der Regel teilen Label und Künstler die Einkünfte aus Tonträgerverkäufen fair“

Oke Göttlich, CEO und Gründer der finetuntes GmbH kommentiert ebenfalls die Situation:

„Im digitalen genau wie im physischen Markt werden die Künstler in der Regel angemessen an den Einkünften der Labels beteiligt. Dennoch muss die Frage künftig beantwortet werden, wie junge, unbekannte Musiker noch Musik schaffen und davon leben sollen, wenn ihre Werke ohne Einwilligung und Kenntnis frei im Netz verfügbar sind? Hier sind Firmen wie z.B. myvideo, rapidshare, aber auch die Internet-Service-Provider wie United Internet, T-Online und Vodafone gefragt, gemeinsam Modelle mit uns – den gesprächsbereiten und nicht konzerngesteuerten Indies – zu entwickeln, um gerne auch neue Vergütungs- und lohnende Promotionkanäle zu öffnen. Bisher machen diese Konzerne mit diesen Inhalten und ihren neuen Geschäftsmodellen Profit, ohne die Kreativen angemessen zu beteiligen. Denn eines muss endlich klar werden: Auch wenn sich die Aufmerksamkeit in Einzelfällen durch kostenlose Verbreitung erhöhen lässt, können so viele Bands gar nicht auf der Welt in Konzerten auftreten oder T-Shirts verkaufen, um die Verluste aus den nicht lizenzierten Nutzungen zu kompensieren“, kommentiert Oke Göttlich, CEO und Gründer der finetunes GmbH.

Vielen Dank an den VUT für die Bereitstellung der Daten. Und natürlich an alle anderen, die den sponsoring-blog ebenfalls regeläßig mit Daten füttern.

R.K.S

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Blog-Stöckchen: Was bringen Marketing-Blogs

Juli 1st, 2008 von R.K.S

“(…) In der Marketing- und Kommunikationsbranche gibt es besonders viele Fachblogs, zumindest ist dies mein Eindruck. Interessant einmal nachzufragen, warum sie gestartet wurden und was sie bringen. Deswegen werfe ich ein Stöckchen in die Blogger-Runde und frage nach Beweggründen und Ergebnissen. (…)”

schreibt Michael van Laar in seinem Marketingblog über effektive Markenführung und effiziente Unternehmenskommunikation.

Zu mir geflogen kam das Stöckchen über rund 450 km aus Berlin, geworfen von Karin Janner, Autorin des Kulturmarketing-Blog. Autsch! Getroffen! Vielen Dank für den gezielten Wurf! Auch wenn ich den / das sponsoring-blog nicht wirklich als Marketing-Blog ansehe, habe ich die Fragen von Michael van Laar überdacht und hier folgen nun meine Antworten.

 

Seit wann gibt es das Blog?

Der Geistesblitz traf mich im Januar 2008
Planung und Umsetzung erfolgte im Februar 2008
Onlinegang war im März 2008

 

Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?

Nachdem ich seit längerer Zeit verschiedene Blogs lese, kam mir der Gedanke, selber eine “Lücke” zu füllen, die ich bis dahin in der Blogsphäre vorfand. Zu Musik-Sponsoring gibt es noch den Pop.Sponsoring.Blog von Cornelius Ringe, allerdings mit anderem Content, Hindergrund und anderer Zielgruppe. Sonst nix zum Musik-Sponsoring. Insofern ist es auch nicht einfach, themenrelevante Blogroll-Partner zu finden.

 
Welchen Zweck hat das Blog?

Suchen, sammeln, selber verfassen, bündeln und anbieten von Infos, Tipps und Tricks zu Sponsorships für Bands, Musiker und Veranstalter rund um die Themen Musiksponsoring und Eventsponsoring, sowohl online, offline und im Web 2.0.

 

Was hat das Blog bisher gebracht?

Meine persönliche Link-Sammlung im Sponsoring Know How zu aktuellen Studien im Bereich Sponsoring und Kulturmarketing, Sponsoringportale, Sponsoringagenturen und Studien zum Communitie-Building, Web 2.0 und Online-Marketing.
Nach einigen Jahren beruflicher Abstinenz vom Bereich Sport- und Musiksponsoring eine gute Auffrischung und Ausbau meines Wissens.
Außerdem während bisher nur drei Monate schon einige gute neue Kontakte, die ohne das Blog nie entstanden wären.
In Verbindung mit meinem Xing-Profil und als Moderator natürlich auch Angebote für freiberufliche Projekte im Sponsoring. Aber dafür hab ich aktuell keine Zeit.
Und: Drei Blog-Sponsoren

 

Wem werf ich das Stöckchen zu?

Habe da schon verschiedene Blogs im Auge, allerdings werd ich erst mal anfragen, ob dort überhaupt “Zeit für nen Stöckchen” besteht. Wenn ja, dann werf ich von hieraus.

Und wer freiwillig nen Stöckchen will, der schreibt mir bitte über Kommentarfunktion.

Karsten Schäfer

 

 

Nachtrag:

Stöckchenwerfer und -fänger sind:

Erstwerfer: Marketingblogger
marketing-blog.biz
Bernd Röthlingshöfer
NewMarketing Blog
ANDERS|denken
Buenalog
Frau B. surft
Mehralstext
Brain.Wash
Marktpraxis-Blog
KMU-Marketing-Blog
Text & Kommunikation
best-practice-business.de
Marketingberater 2.0
integral.blog
Kulturmarketing Blog
Das PM-Blog
Heide Liebmann
sponsoring-blog.de
Storyboard – das Kommunikationsblog
Marketing Welten
unfiltered
PR Blogger
MuellersBlog
Akquise Scout
Blog Trainer

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Sponsoring Trends 2008

Juni 27th, 2008 von R.K.S

Die bereits zum sechsten Mal seit 1998 erscheinende Langzeitstudie von PLEON Event & Sponsoring ergab, dass Deutsche Unternehmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) verstärkt auf Sponsoring setzen.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Aktivitäten der Unternehmen im CSR-Bereich liegt der Schwerpunkt der diesjährigen Studie auf dem Spannungsfeld zwischen CSR und Sponsoring. Laut Studie integrieren Deutschlands Unternehmen verstärkt Sponsoringmaßnahmen in ihr CSR-Engagement.

So bleiben auch die aktuellen Dopingskandale nicht ohne Konsequenzen: 60 % der Befragten sehen kurzfristig und 30 % einen langfristigen negativen Einfluss von Dopingskandalen im Sport auf das Image der jeweiligen Sponsoren. Trotz aller Skandale lassen sich aber immerhin 62,8 % der befragten Sponsoren hiervon nicht in ihrer Planung beeinflussen. 

Konstant bleibt auch die präzise Vorbereitung der Engagements in der Sponsoring-Praxis. 72 % der Unternehmen planen und fixieren ihre Sponsorships schriftlich. Die Planung könnte z.B. erfolgen, wie in meinem Artikel Konzeption zur Sponsorensuche beschrieben.

Dabei finde ich erschreckend, dass der Anteil der Sponsoren, die überhaupt keine Kontrolle ihres Sponsoringengagements betreiben, auf 21,4 % gestiegen ist. 

Der Vergleich mit vorhergehenden Studien zeigt: Der Anteil am Kommunikationsbudget ist seit 1998 langsam aber kontinuierlich von 13,0 % auf 16,59 % angestiegen.

Bei der Vernetzung von Sponsoring mit anderen Kommunikationsinstrumenten setzen mittlerweile 80,3 % der befragten Unternehmen auf Events. 2006 waren es nur 68,5 %. Dieser Trend bestätigt, dass die Unternehmen zunehmend den direkten Kontakt mit den Kunden in einem emotionalen Umfeld suchen. Der Trend bestätigt somit auch die Ergebnisse und Erkenntnisse meines Besuches des Kultursponsoring Gipfel 2008 der ESB in Köln.

Die Rangfolge der beliebtesten Sponsoringfelder ist fast gleich geblieben. An der Spitze ist nach wie vor das Sportsponsoring (82,8 % der Unternehmen), gefolgt vom Kunst- und Kultursponsoring (74,2 %).

Hier gehts zur Studie Sponsoring Trends 2008 von PLEON Event + Sponsoring.

Weitere interessante Studien gibts unter Sponsoring KnowHow.

Karsten Schäfer

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ESB Europäische Sponsoring-Börse AG und markt-studie.de wollen gemeinsam bloggen

Mai 25th, 2008 von R.K.S

Als hätt ich´s geahnt. Erst letzte Woche noch rief ich Event-Agenturen zum Bloggen auf und heute trifft mich folgende positive News aus dem aktuellen Newsletter der ESB Europäischen Sponsoring-Börse AG:

“Auch sollen Informationen aus dem Sponsoringmarkt in einer Blog-Reihe veröffentlicht werden, für die beide Unternehmen regelmäßig Fachbeiträge publizieren.”

Vermutlich freue nicht nur ich mich über ein weiteres Fachblog zum Thema Sponsoring!
Die ESB ist z.B. der Ausrichter des jährlichen Kultursponsoring-Gipfel.

Karsten Schäfer

 
Und hier die von mir unkommentierte Mitteilung der ESB:

 
ESB Europäische Sponsoring Börse und markt-studie.de bauen Zusammenarbeit aus

Die in St. Gallen angesiedelte ESB Europäische Sponsoring Börse und das Kölner Studienportal www.markt-studie.de der dynamic technologies GmbH wollen in Zukunft ihre Zusammenarbeit im Bereich Sportsponsoring vertiefen und weiter ausbauen. Dies haben die Geschäftsführer der beiden Unternehmen vereinbart.

Der Schwerpunkt der Kooperation liegt nach den Aussagen beider Geschäftsführer auf der Vergrößerung der Studienbandbreite für den Bereich Sportsponsoring.

Dabei soll die ESB Europäische Sponsoring-Börse aufgrund ihrer Marktpräsenz die Daten zu neuen Studien liefern. Im Gegenzug dazu wird die markt-studie.de (www.markt-studie.de) die Studien über ihre Vertriebskanäle publizieren.

Ziel ist es, fachspezifische Literatur dem Sponsoringmarkt zur Verfügung zu stellen, um eine Professionalisierung weiter voranzutreiben.

Auch sollen Informationen aus dem Sponsoringmarkt in einer Blog-Reihe veröffentlicht werden, für die beide Unternehmen regelmäßig Fachbeiträge publizieren.

 

Doch nen Kommentar:

Leider Sportsponsoring und nicht Musiksponsoring…

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Festivalsponsoring – Kultursponsoring-Gipfel 2008 der Europäischen Sponsoring-Börse

April 18th, 2008 von R.K.S

Anlässlich der ART COLOGNE in Köln hat gestern der erste Tag des Kultursponsoring-Gipfel 2008 der Europäische Sponsoring-Börse AG in Kooperation mit der Agentur kunstkommunikation stattgefunden und der Besuch hat sich absolut gelohnt.

Anwesend waren rund 200 internationale Gäste aus den Bereichen Festivalsponsoring, Kultursponsoring, Eventsponsoring, TV, Internet und Printmedien sowie die erfolgreichsten deutschen Sponsoring-Agenturen.

Der Vorteil eines übersichtlichen Kongresses liegt einfach darin, dass zwischendurch Möglichkeiten zum persönlichen Gespräch und Erfahrungsaustausch bestehen.

So waren immer wieder kurze Gespräche mit den Chefs, kreativen Köpfen und Machern von Causales (Vermarkter u.a. der PopKomm), The Sponsor People (Vermarkter von u.a. Rock am Ring, Wacken, Hurricane), der ESB AG und natürlich auch anderen Gästen möglich.

Nach der Begrüßung durch die Gastgeber ART COLOGNE, Europäische Sponsoring-Börse AG und kunstkommunikation wurde sofort mit zwei spannenden Vorträgen von Ilona Schmiel, Intendantin und Geschäftsführerin des Beethovenfestes Bonn und Suzanna Harf, Sponsoring-Beauftragte der Salzburger Festspiele begonnen. Wer also wissen möchte, welchen Aufwand und Spaß die Akquisition von Sponsoringsummen in Höhe von 15 Mio € bedeutet, sollte mal die beiden Damen fragen… Im Vortrag war zu erkennen, dass die Konzeption zur Sponsorensuche in der Regel immer gleich ausfällt, egal um welche Summen es sich dreht.

Mein persönliches Highlight lag allerdings im Parallelforum Festivals und Rock / Pop locken

Nach den spannenden und inhaltsreichen Vorträgen von Lars-Oliver Vogt von The Sponsor People, Iris Lohrer von Sport + Markt AG und Oliver Bresch von INTRO kamen Sven Ochman von T-Mobile Deutschland, Fabian Gerhartz von Lautstark und Thomas Kahl von akzio! zur Podiumsdiskussion hinzu.

Die geballte Fachkompetenz ließ sich nicht bitten und legte sofort mit einer hochspannenden Diskussion zum Sponsoring von Festivals, Club-Gigs und von Marken selbst ins Leben gerufenen Events los. Interessant waren die unterschiedlichen Sichtweisen aus den Blickwinkeln von Sponsoren, Sponsorenvermittlern, Marken und Medien. Was zu Beginn mit schnellen Schritten angefangen hat, entwickelte sich zu einer noch schnelleren und/aber absolut konstruktiven Diskussion. Schade war allerdings, dass wir NUR 45 Minuten überzogen haben…

Absolut wissenswert war auch, wo die Größen der Vermarkter der Konzertbranche und Musikindustrie die Zukunft des Sponsoring von Festivals, Events und Musik sehen. Aber darüber zu schreiben, würde 1. den Rahmen des sponsoring-blog sprengen und 2. muss ich ja nicht alles hier veröffentlichen. Alles in Allem kann ich sagen, der Besuch hat sich klar gelohnt, es sind gute Kontakte für die Zukunft entstanden und ich konnte einige neue Ideen mitnehmen.

Ein Video zum Kultursponsoring-Gipfel 2008 findet Ihr übrigens auf kunstkommunikation.de

Karsten Schäfer

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Studie Musiksponsoring in Communities von TOMORROW FOCUS AG

März 28th, 2008 von R.K.S

Die TOMORROW FOCUS AG hat zum Thema Musiksponsoring in Communities gerade eine hochinteressante Studie namens Community Effects 2008 veröffentlicht. Unter die Lupe genommen wurde das Thema Werbung und virales Marketing in Communities.

Die knapp hundert Seiten umfassende Studie sollte quasi Pflichtlektüre für alle sein, die im Bereich Sponsoring oder Vermarktung von Werbung in Communities tätig sind oder sich darüber Wissen aneignen wollen. Ihr solltet also auf jeden Fall Zeit zum Lesen investieren.

         

Zum Inhalt:

Musik- und Videodateien werden im Internet immer intensiver genutzt und ihre Verfügbarkeit innerhalb von Communities ist von den Usern zunehmend erwünscht. Selbst in der Business Community Xing wird im Moderatorenforum über den Wunsch nach Einbindungsmöglichkeiten von Bildern in Artikebäume diskutiert.

Gerade in Social Network Communitys, in denen junge Zielgruppen vermehrt die gegenseitige Kontaktaufnahme und Kommunikation durchführen, ist es wichtig, erst Zielgruppen- und Zielkundenanalysen durchzuführen und sich dann seiner PEER GROUP entsprechend zu präsentieren.

Dabei muss bedacht werden, dass Musik im Alltag der audio- und visuell orientierten Community-Nutzer einen immer höheren Stellenwert einnimmt. Musiksponsoring in Communitys bietet also eine optimale Gelegenheit und Chance für Sponsoren, zielgruppenorientiert einen positiven Image-Effekte auf die beworbene Marke zu transferieren.

Audio-Werbung wird vor allem dann durch die User akzeptiert, wenn dadurch das Abspielen und die Sound-Qualität einer Playlist nicht beeinträchtigt wird. Werbeinhalte können also z.B. auf dem „Suchpfad“ nach Künstlern, Musikern oder Bands vermittelt werden. Oder auf der Suchergebnisseite… Mir fallen da auf jeden Fall noch mehrere Möglichkeiten ein!

Neu ist für mich allerdings die Version des Sponsoring durch Auswahl unter mehreren Werbe-Alternativen durch den User! Das sind ja mal völlig neue Gedankengänge in der durch Sponsoren finanzierten Werbung! Stellt Euch vor, Ihr nutzt irgendeine Community und könntet Euch aussuchen, welche Werbepartner oder Sponsoren Ihr in den Bannerwerbung angezeigt bekommen haben wollt!

Im Vertrieb von Werbebannern können so verschiedene Wettbewerber einer Branche parallel akquiriert und in die Internetpräsenz eingebunden werden. Soll der User selber entscheiden, welche Werbung er sehen will!

Möglich sind auch gesponserte medienstreams, ähnlich den kostenlosen Web-SMS-Nachrichten, bei denen der Sponsor während des Abspielens als Logo oder Textlink sichtbar ist.

Außerdem hat an Musik oder Videos gekoppelte Werbung die besten Chancen, sich durch Viral-Marketing innerhalb verschiedener Communities zu verbreiteten. Denkt einfach mal an die genialen Fontänen von Coke und Mentos. Was Besseres als das Amateur-Video hätte den beiden Unternehmen nicht passieren können! Kennt Ihr nicht? Dann bitte Hier schauen…

Und danach die Studie Community Effects 2008 lesen. Vielen Dank an die TOMMOROW FOCUS AG und an Frau Eckes zur Übermittlung des Links zur Studie…

Viel Spaß beim Lesen und viele neue Erkenntnisse…

Karsten Schäfer

Weitere interessante Studien findet Ihr im Sponsoring KnowHow.

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Sponsoringeinnahmen von Kulturinstitutionen steigen deutlich an

März 9th, 2008 von R.K.S

Die Berliner Sponsoringagentur Causales veröffentlichte am 1. März 2008 bereits zum zweiten Mal eine Studie zum Kultursponsoring in Deutschland. Causales hat führende Kultureinrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet befragt. In der Studie werden Formen der Zusammenarbeit von Kultur und Wirtschaft aus Sicht der Kulturinstitutionen aufgezeigt und die Kommunikation zwischen den Partnern analysiert.

Der Vergleich mit einer bereits im Jahr 2005 erstellten Studie der Agentur Causales ergibt, dass sich bei den befragten Kulturinstitutionen die Sponsoringeinnahmen seit 2005 um mehr als 100 Prozent auf 6,7 Prozent der Gesamteinnahmen gesteigert haben.

Von den teilnehmenden Einrichtungen haben über 85 Prozent bereits Erfahrung mit Sponsoringpartnerschaften gemacht und bewerten die Zusammenarbeit fast ausschließlich als positiv, womit sich die Trends der vorhergehenden Studie aus dem Jahr 2005 bestätigten. Zudem investieren die Kulturbetriebe 40 Prozent der Sponsoringleistungen in die eigene Werbung – zu 2005 eine Steigerung um 10 Prozent – und verstärken dadurch den Ausbau von Bekanntheit ihrer Dachmarke. In mehr als 40 Prozent der Einrichtungen werden Sponsoringpartnerschaften inzwischen in einer gesonderten Marketingabteilung betreut; fast 4 Prozent verfügen sogar über eine spezielle Sponsoringabteilung.

Dieser professionelle Umgang mit Sponsoring zeigt Wirkung auf Seiten der Wirtschaftsunternehmen: Sie fördern mit einem Viertel der investierten Gelder die Kulturinstitution an sich, während zwei Jahre zuvor noch mehr als 80 Prozent in einzelne Projekte oder Veranstaltungen investiert wurden. Knapp zwei Drittel der Sponsoren, die zu mehr als 50 Prozent Großunternehmen sind, engagieren sich kontinuierlich für mindestens zwei Jahre.  

93 Prozent der befragten Kulturinstitutionen gaben an, dass die Bedeutung des Kultursponsorings weiter zunehmen wird. Drei Viertel der Kulturinstitutionen sind sehr stark an einer Sponsoringpartnerschaft interessiert. Dafür wird die zukünftige Zusammenarbeit mit einer externen Agentur hinsichtlich der Akquise von Partnern aus der Wirtschaft notwendig sein, wie 60 Prozent der Befragten bestätigten.

Mehr Infos gibt es unter www.kulturmarken.de

Vielen Dank an Eva Neumann und Hans-Conrad Walter für die interessante Studie!

Karsten Schäfer

Links zu weitere interessante Studien findet Ihr im Sponsoring KnowHow.

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5. Kultursponsoring-Gipfel am 17./18. April 2008 in Köln – Festivals und Rock / Pop locken

Februar 21st, 2008 von R.K.S

Auf dem diesjährigen 5. Kultursponsoring-Gipfel der ESB – Europäische Sponsoring-Börse aus St. Gallen hagelt es dieses Jahr wieder von interessanten Vorträgen, Diskussionsrunden und hochkarätigen Referenten.

Besonders interessant erscheint mir der Titel und Inhalt eines Parallelforums am 17. April:

      
Festivals und Rock / Pop locken

  • Marken entdecken das Musiksponsoring

Einführung und Moderation von Lars-Oliver Vogt, Geschäftsführer The Sponsor People, Hamburg

  • Die Messbarkeit von Musiksponsoring

von Iris Lohrer, Sport + Markt AG, Köln

  • Marketing mit Sound!

Unterschiedliche Konzepte – ein Ziel: Mit Music-Events sollen attraktive Zielgruppen erreicht werden. Wie findet man Akzeptanz in den Szenen? Macht es als Marke Sinn, eigene Event-Konzepte zu lancieren? Welche Musiksponsoring-Strategie funktioniert? Ist “Soundsponsoring” preiswert?

Es diskutieren: Sven Ochman, Fachleiter Sponsoring & Events / Head of Sponsoring & Events T-Mobile Deutschland, Bonn; Iris Lohr, Sport + Markt AG, Köln; Fabian Gerhartz, Geschäftsführer Lautstark Agentur für InEar Marketing GmbH, Köln und Thomas Kahl, Geschäftsführer akzio! GmbH, München

  • Wie optimiert man die Sichtbarkeit der Sponsoren in den Medien? 

mit Oliver Bresch, Head of Marketing & Sales, INTRO GmbH & Co. KG, Köln 

Die mediale Präsenz der Sponsoren ist auch bei Rock/Pop-Events nicht garantiert. Wer jedoch die Mechanik der modernen medialen Weiterverarbeitung kennt, kann den Sponsoren zielsicher Sichtbarkeit liefern. Was sind die Does und Dont´s bei der Umsetzung von Event-Sponsorings in den Medien?

   

Alles in allem sicher spannende Vorträge, wenn auch vielleicht nicht wirklich umsetzbar für KMU, Newcomer-Bands, kleine Club-Konzerte und Festivals bis 500 Besuchern.

Habt Ihr aber höhere Ziele oder ein größeres Budget zum Verteilen, sollte sich ein Besuch des 5. Kultursportsponsoring-Gipfel der ESB sicher lohnen.

Karsten Schäfer 

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Wacken Open Air

Februar 10th, 2008 von R.K.S

Ein echtes Schnäppchen für potentielle Sponsoren gibt es noch zum Wacken Open Air 2008 abzugreifen.

Das Wacken Open Air ist das einzig wahre Metal-Open-Air mit ca. 70.000 Besuchern an drei Tagen. 12 Spots á 30 Sekunden auf einer 30 m² Videowand verteilt über drei Tage sind für schlappe 8.500 Euro zzgl. MwSt. zu haben.

Das wär doch mal was anderes für Eure nächste Liebeserklärung! Rosen kann jeder!

R.K.S

Geschrieben in Branchennachrichten, Eventsponsoring, Festivalsponsoring | Keine Kommentare »

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