Newcomer-Band-Contest – Hessen Rockt V

Oktober 27th, 2009 von ksch

Hessen Rockt geht in die Fünfte Runde und hessische Coverbands können sich noch bis Freitag, 27. November 2009 auf rock.tv bewerben.

Hessen Rockt ist eine Initiative der Frankfurter Rundschau. Und gesucht wird die beste Coverband des Landes.

Am Wettbewerb selber hat sich im Vergleich zu den Vorjahren nichts geändert. Aber zum fünften Geburtstag gibts für Hessen Rockt eine neue Internetseite. Auf dem neuen Online-Auftritt bekommt jede Band die sich bewirbt eine eigene Profilseite. Dort können sich Fans und Jury ausgiebig über die Gruppen informieren. Die Bands übernehmen dann selber die Pflege ihrer Profilseiten. Bands können dann weitere MP3, Videos oder Fotos einstellen. Also alles hochmodern und im Web 2.0 Stil.

Im zweiten Schritt können sich auch die einzelnen Musiker oder Fans ein eigenes Profil anlegen und in einen gepflegten Austausch eintreten.

Vorher steht aber die Bewerbung. Hessen Rockt braucht Eure Demo-CD mit mindestens drei Songs, die Ihr live gut spielen könnt, rechtefreie Bilder in digitaler Form für die Webseite sowie Informationen zur Band und zum Musik-Genre. Und natürlich den offiziellen Bewerbungsbogen, ausgefüllt und unterschrieben.

Das ganze Paket geht dann an die Frankfurter Rundschau, Stichwort Hessen Rockt, 60266 Frankfurt am Main oder per E-Mail an: hessenrockt@fr-online.de

Zukünftig sollen weitere Bandcontests hier im Sponsoring-Blog veröffentlicht werden. Reinschauen lohnt sich also immer mal wieder…

Viel Glück,

R.K.S

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Imagetransfer durch Musiksponsoring

Oktober 2nd, 2009 von R.K.S

Für alle, die qualitativ hochwertige Informationen zum Thema Musiksponsoring in gedruckter Version lesen möchten, empfiehlt sich das Buch Imagetransfer durch Musiksponsoring. Möglichkeiten zur (emotionalen) Aufwertung von Unternehmensimages von Mario Humrich. Humrich hat sein Studium der Medien-Planung, -Entwicklung und –Beratung an der Universität Siegen absolviert und hat den Abschluss als Diplom-Medienwirt seit 2007.

Nachfolgend die Kurzbeschreibung:

Mit der Durchführung eines Musiksponsorings verbinden Unternehmen in der Regel bestimmte marketing-spezifische Zielsetzungen. Von hohem Stellenwert ist in diesem Kontext der so genannte ‘Imagetransfer’, bei dem eine Übertragung bestimmter (positiver) Imagebestandteile des Gesponserten auf das Image des Sponsors intendiert ist. Dabei sollen neben ’sachlichen’ Merkmalen und Charaktereigenschaften, wie zum Beispiel ‘jugendlich’ oder ‘dynamisch’, ebenfalls ‘emotionale’ Imagebestandteile auf das Image des Sponsors transferiert werden.

Mit der systematischen Beeinflussung ihres Images bzw. der Images ihrer Marken und Produkte verfolgen Unternehmen das Ziel, am positiven Image des Gesponserten zu partizipieren und dadurch einen Vorteil gegenüber Wettbewerbern zu erlangen. Von hoher Bedeutung ist hierbei vor allem die ‘Aufladung’ des Unternehmensimages mit positiven Emotionen.

Emotionen haben nach heutigem Kenntnisstand einen enormen Einfluss auf das gesamte Denken und Verhalten von Menschen. Sie bewerten unsere Wahrnehmungen, Gedanken und Erfahrungen nach dem Schema positiv/negativ und bestimmen unsere Bereitschaft, sich Situationen, Objekten, Vorstellungen, Erinnerungen etc. anzunähern bzw. abzuwenden.

Dementsprechend leisten Emotionen ebenfalls einen entscheidenden Beitrag bei den Kaufentscheidungen der Konsumenten. Dass insbesondere Musik in der Lage ist Menschen emotional zu bewegen, ist allgemein bekannt sowie wissenschaftlich bewiesen. Nicht ohne Grund wird Musik gemeinhin auch als die Sprache der Gefühle bezeichnet. Dabei besteht die Annahme, dass durch das Hören von Musik vor allem positive Emotionen hervorgerufen werden.

Meiner Meinung nach ist das absolut lesenswerte Buch auch für „Neueinsteiger“ bzw. Sponsoringakquisiteure von kleineren Konzerten und Festivals geeignet. Ihr werdet nach dieser Lektüre auf jeden Fall um einiges schlauer sein, bessere Argumente finden und sicherer akquirieren können.

Mehr Lesestoff und Studien findet Ihr hier im Blog unter Sponsoring Know-How. Viel Spaß beim Lesen.

R.K.S

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Haspa Musik-Stiftung

September 20th, 2009 von R.K.S

Interessant für alle Hamburger ist die Haspa Musik-Stiftung. Die Haspa Musik-Stiftung will gemeinsam mit renommierten Hamburger Musikinstitutionen verschiedene Projekte und Ideen verwirklichen, um die Bedingungen für Musikschaffende in Hamburg zu verbessern. Da gerade im Übergang vom Studiem zum echten Berufsleben in den letzten Jahren eine Förderungslücke entstanden ist, sollen gerade junge Menschen, die mit Musik ihren Lebensunterhalt verdienen wollen, mit Stipendien, Netzwerken und Coachings gefördert werden.

Außerdem will die Haspa Musik-Stiftung Zuwendungen an gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen bereitstellen, die sich in der Metropolregion für das Musikleben in und um Hamburg engagieren und der Stadt ein Profil als Musikmetropole geben.

So unterstützt die Haspa Musik Stiftung unter anderem auch den Kiez Kongress 2009 in Hamburg. Dort werden am 24. und 25.09.2009 rund um das Karostar – Medienzentrum (Neuer Kamp 32) Vorträge, Diskussionen und Workshops mit namhaften Referenten rund um die Musikwirtschaft abgehalten. Ergänzt wird die Pop-Theorie durch abendliche Live-Konzerte des parallel laufenden Reeperbahnfestivals. Veranstalter ist das Forum Veranstaltungskaufleute Hamburg e. V. Im Vorjahr nahmen ca 300 Teilnehmer und über 40 namhafte Referenten aus der Musiwirtschaft teil.

Außerdem wählten die Haspa Musik-Stiftung und RockCity Hamburg e.V. die 5 besten Hamburger Newcomer. Mitmachen konnten Musiker und Bands aus Hamburg oder dem Umland. Das Mindestalter betrug 18 Jahre, das Höchstalter 30 Jahre. Die 5 Gewinnerbands erhielten ein zwölfmonatiges individuelles Förderprogramm, betehend aus finanzieller Unterstützung, enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Musikern, Bühnen, Studios und Agenturen. Neben Coachings, Workshops, Zusatzqualifikationen, Merchandising, Shopkonzert und medialer Begleitung erwartete die Gewinner ein dickes Netzwerk aus der Musikbranche.

Ob die Wahl der 5 besten Hamburger Newcomer im Jahr 2010 nochmals durchgeführt wird, kann ich noch nicht sagen. Sollte die Aktion aber wiederholt werden, werde ich hier auf jeden Fall frühzeitig hier im sponsoring-blog darüber schreiben.

R.K.S

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Festivalsponsoring immer attraktiver

Juni 20th, 2009 von R.K.S

Immer mehr Unternehmen nutzen Musiksponsoring mit großem Erfolg als integrativen Teil ihrer Live-Kommunikation und die Erfolgszahlen von Rock am Ring und Rock im Park bestätigen den positiven Trend von Festivalsponsoring und Musiksponsoring. Insgesamt 142.000 Zuschauer, davon 80.000 bei Rock am Ring, feierten an drei Tagen mit insgesamt 90 Bands, unter anderem The Killers, Mando Diao, Placebo, Marilyn Manson, Jan Delay, und Limp Bizkit. Beide Festivals waren wie im Jahr 2008 ausverkauft und der Musiksender MTV hat alle drei Tage „live“ vom Nürburgring übertragen und dabei Rekordquoten und somit auch hohe Werbeeinnahmen durch den Verkauf von Werbung der Mediaberater erzielt.

Becks, Coca-Cola, Jack Daniels, Jägermeister, Suzuki, T-Mobile und Warsteiner sind nur einige, die mit einer Kombination aus Musik, Web 2.0-Aktivitäten und Markenpräsenz die Musikfestivals zunehmend als strategische Plattform für eine ganzjährige und authentische Live-Kommunikation nutzen und somit als Sponsoringpartner unterstützen.

„Rock Am Ring ist für uns traditionell der Kick-off für die Festivalsaison der Coca-Cola Soundwave Discovery Tour. Zusätzlich sind wir mit der Coca-Cola Soundwave in diesem Jahr beim Hurricane-, dem Melt!- und Highfield-Festival vertreten. Bereits im Vorfeld der Festivalsaison wählen wir Nachwuchs-Acts für die Festivals bei großen Hallenkonzerten in vier Städten aus. Der Erfolg der letzten Jahre bestätigt uns darin, das Musiksponsoring als integrativen Teil unserer Live-Kommunikation auszubauen und mit zahlreichen Aktionen über das gesamte Jahr hinweg zu begleiten. Durch die Schaffung von Content, gekoppelt mit der Einbindung von Anzeigen, Plakatierung, Pressearbeit, Web 2.0 Aktivitäten, einem hochfrequentierten MySpace-Profil und einem interaktiven Auswahlprozess, erreichen wir einen authentischeren, glaubhafteren Auftritt innerhalb der Zielgruppe als durch reine Logo Präsenz“ sagt Sabine Kloos, Marketing Direktorin bei Coca-Cola.

Auch Oliver Vogt, Geschäftsführer von “The Sponsor People GmbH”, der führende Vermarkter der größten deutschen Musikfestivals, zieht nach dem erfolgreichen Saisonstart mit Rock am Ring und Rock im Park eine erste Bilanz und zeigt sich sehr zufrieden mit dem Auftakt zur diesjährigen Festivalsaison. Dass die Begeisterung für Festivals ungebrochen ist, hat ihm dieser Saisonauftakt eindrucksvoll bewiesen.

Als Vermarkter freut ihn besonders, dass die Sponsorauftritte und ihre Aktivierungen vor Ort immer attraktiver werden. Sponsoren bereichern die Festival, sorgen für ein echtes und nachhaltiges Markenerlebnis und bieten den Besuchern einen deutlichen Mehrwert. So entsteht eine perfekte Win/Win/Win-Situation für Besucher, Marken und Veranstalter. Die „Coca-Cola Soundwave Discovery Tour“ ist eines von zahllosen positiven Beispielen, wo sich alle Partner bei den Festivals mit wirklich attraktiven Markenauftritten präsentiert haben.

Also, was die großen Vermarkter mit großen Festivals erreichen, könnt auch Ihr mit Festivals auf regionaler Ebene. Erarbeitet ein Konzept, schafft Mehrwert und greift zum Telefon. Viel Erfolg,

R.K.S

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Christoph & Lollo suchen Sponsoren

März 11th, 2009 von R.K.S

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Wie man Popstars glaubhaft sponsert

Juni 17th, 2008 von R.K.S

Am 28. Mai 2008 erschien das neue Jahrbuch Sponsoring 2008, das der New Business Verlag alljährlich in Kooperation mit dem FASPO Fachverband für Sponsoring und Sonderwerbeformen veröffentlicht. In der aktuellen Ausgabe befindet sich erstmals ein Beitrag über Popsponsoring.

Cornelius Ringe vom pop.sponsoring.blog, Spezialist für Popsponsoring und Experte für Audio Branding, schreibt über Pop-Sponsoring und der Traum von der Freiheit.

Den Beitrag kann ich jedem nur wärmsten empfehlen, der sich mit dem Thema Musiksponsoring beschäftigt.

Popstars gehören zu den einflussreichsten Meinungsführern in unserer Gesellschaft. Jeder kennt irgendeine Band, zu der “ein besonderes Vertrauen” besteht. Und große Popstars haben viele Fans.

Als Fazit kann man sagen, dass Popsponsoring eine attraktive und erlebnisorientierte Form des Sponsoring ist, welche einerseits ein breites Publikum erreichen kann, andererseits aber auch durch Newcomer-Sponsoring hohe Zielgruppengenauigkeit erreichnen kann.

Popsponsoring bietet dem Sponsor die Möglichkeit, seine Marke mit dem Image von Popstars und Popkultur emotional aufzuladen und ein gegenseitiges Image zu transferieren.

Wichtig dabei ist allerdings, dass die Authenzität der Künstler gewahrt bleibt, damit das Sponsoring glaubwürdig erscheint, ist und bleibt.

Den sechsseitigen Artikel von Cornelius Ringe über Pop-Sponsoring – Wie man Popstars glaubhaft sponsert, lest Ihr besser selber komplett.

Karsten Schäfer

Links zu weitere interessante Studien und Artikeln findet Ihr im Sponsoring KnowHow.

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Eventsponsoring in Zeiten des Long-Tail

Mai 23rd, 2008 von R.K.S

Bin heute auf einen interessanten Artikel zum Thema Eventsponsoring in Zeiten des Long Tail von Dr. Wolfgang Töchterle in seinem Blog ENDALIVE über Eventmanagement und Musikmarketing gestoßen. Und obwohl mir aktuell die Zeit fehlt, muss ich doch kurz auf ENDALIVE verweisen.

Alle, die weitere Informationen zum Thema Eventsponsoring und Musikmarketing suchen, finden ENDALIVE im Blogroll und sollten dort auf jeden Fall reinlesen. Da liest man die 1 zur Diplomarbeit raus!

Nur zu einer Aussage kann ich nicht einfach zustimmen:

“Warum? Die Antwort liegt in den rückläufigen Zuschauerzahlen zahlreicher Mega-Events! Nicht nur, dass viele Eventorganisatoren Einbußen in den realen Zuschauerzahlen hinnehmen müssen.”

Mein Einwand: Wacken Open Air vom 31.07. – 02.08.2008 war schon am März 08 mit über 75.000 Tickets komplett ausverkauft. Rock am Ring und Rock im Park auch jetzt schon mit 160.000 Tickets ausverkauft. Wacken Tickets kosten aktuell 170/180 € auf ebay.

Mega-Events und Festival-Sponsoring war auch ein Thema im Parallelforum Festivals und Rock / Pop locken auf dem Kultursponsoringgipfel 2008 der ESB mit Vorträgen und Diskussionsrunden von den großen Agenturen des Festival-Sponsoring und Vermarktern von Festivals

Wobei man von drei erfolgreichen Megafestivals natürlich nicht auf die Situation der gesamten Branche schließen kann. Es gibt auch genügend Beispiele von rückläufigen Besucherzahlen. Insofern wird die Aussage von ENDALIVE also doch bestätigt.

Übrigens:

ERFOLGSFAKTOREN FÜR EVENTS – so nennt sich die von den Autoren Wolfgang Töchterle und Werner Höppe verfasste Diplomarbeit im Rahmen welcher all jene Erfolgsfaktoren eruiert und analysiert wurden, welche einen nachweisbaren Einfluss auf den Erfolg bzw. auf den Misserfolg von Events haben können.

Reinlesen lohnt. Und zum Schlus ein Zitat, welches mir sehr gut gefällt:

Eines ist zumindest jetzt schon klar: das Schlachtfeld im Krieg um die besten Sponsoren wird das WWW sein!

Karsten Schäfer

 

Dr. Wolfgang Töchterle ist übrigens extrem cool! Er ist jung, hat was in der platte und spielt excelent guitarre in ner derben rockband. ihr sollten seinen blog wirklich mal besuchen und lesen.

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Open Air – Festivalsponsoring durch Rüttelplatten-Battle

April 10th, 2008 von R.K.S

Zurück zur Frage, welche Möglichkeiten zum Festival Sponsoring für Euch als regionales Open Air oder Newcomer-Festival in Frage kommen könnten.

Bei der Suche nach Sponsoren sollte ähnlich vorgegangen werden, wie z.B. beim Verfassen eines Businessplans. Stellt Euch einfach ein paar grundlegende Fragen bezüglich Zielgruppen, Zielkunden, Problemlösungen… und schaut, WAS Ihr WEM bieten könnt, WEN WAS interessiert und wie Ihr das alles verknüpfen könnt.

Wer ist Euer Publikum, welche Interessen hat Euer Publikum, wie alt ist Euer Publikum, welche Bedürfnisse hat Euer Publikum, wo kommt Euer Publikum her? Wer könnte zu Eurem Publikum passen? Welches Image hat Euer Festival? Welche Bands aus welchen Musikgenres treten auf?

Aber was hat das eigentlich mit nem ”Rüttelplatten-Battle” zu tun?

Da komm ich später drauf.

Zuerst stellt Euch die Frage, womit könnt Ihr Aufmerksamkeit für mögliche Sponsoren und für das Festival selber erreichen? Aufmerksamkeit, die sowohl für Sponsoren des Open Air als auch für Euch als Veranstalter des Festival auf jeden Fall für ein positives Image sorgen muss!

Als Festivalveranstalter könntet Ihr z.B. einen Rüttelplatten-Battle planen. (Auf den Rüttelplatten-Battle leg ich jetzt mal nen Copyright des sponsoring-blog mit freier Verfügung für Gott und die Welt drauf und bitte bei erfolgreicher Umsetzung um eine Rückmeldung als Kommentar genau HIER)

Der Rüttelplatten-Battle muss auf jeden Fall Open-Air stattfinden, läuft also nur auf Festivals. Jeder der auftretenden Bands spielt einen ausgewählten Song während des Gigs gegen eine Rüttelplatte vor der Bühne an. Das Publikum entscheidet dann durch Lautstärke, ob die jeweilige Band den Battle gegen die Rüttelplatte gewonnen hat.

Band oder Rüttelplatte. Es kann nur einen geben!

Ich denke, dafür lässt sich sicher ein -musikbegeisterter- Rüttelplattenbesitzer als Festival Sponsor gewinnen. Schaut einfach mal in Eurem Ort rum, wen Ihr dort so als Bauunternehmer oder dort angestellten Mitarbeiter kennt. Oder wen Ihr kennt, der einen kennt, um mal das Xing-Prinzip kurz auf den Punkt zu bringen.

Ganz wichtig beim Rüttelplatten-Battle ist allerdings auch, dass der Battle schon vorher medienwirksam promoted wird. Sucht Euch also ebenfalls nen coolen Journalisten bei der örtlichen Zeitung, den ihr vorab per Interview informiert. Der Battle gehört auf jeden Fall als Vorankündigung in die Presse! Euer Journalist bekommt natürlich nen Presse-Pass für das Festival, Catering, Bier, alle halbe Stunde mal nen Smalltalk mit dem Veranstalter und nach den Gigs nen Kurzinterview mit den Bands zum Rüttelplatten-Battle.

Und vielleicht habt Ihr ja noch nen Groupie übrig. Dafür bekommt Ihr garantiert auch wieder nen Bericht über die jeweiligen Sieger des Rüttelplatten-Battle. Und der Rüttelplattenbesitzer freut sich sicher auch, auch wenn er gegen gute Newcomer-Bands gar nicht gewinnen kann! Aber vergesst dazu auf keinen Fall Euren Fotografen einzuladen.

Das Festival Sponsoring könnte funktionieren. Vielleicht sollte man den Rüttelplatten-Battle gleich bundesweit auf Newcomer-Festivals aufziehen! Aber dazu bedarf es mehr, als nur EINEN Rüttelplattenbesitzer. Dafür solltet Ihr Euch auf jeden Fall weitere Sponsoren wie Jack Daniel und ne bundesweite Abrissfirma ins Boot bzw. auf die Bühne holen…

Dabei fällt mir gerade die Aktion mit der Abrissbirne ein… Aber das ist eine andere Sponsoring-Idee…

Viel Erfolg,

Karsten Schäfer

 

Wenn Euch der sponsoring-blog bisher die ein oder andere Anregung gegracht hat, könnt Ihr gerne zum Kreis der dritten Gruppe der Sponsoren des sponsoring-blog.de gehören!

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Drogensumpf im Orchestergraben

März 26th, 2008 von R.K.S

Seid ihr bei Eurer Sponsorensuche für Eure Band, Veranstaltung oder Produktion schon mal mit dem Vorwurf bezüglich Drogenkonsum im Rock´n´Roll Business konfrontiert worden?

Hat Euch ein potentieller Sponsor schon mal mit dem Argument des “schlechten Ruf der Rockmusik” und “Gefährdung der Jugend durch Rockkonzerte” abgewiesen?

Dann verweist in Eurem nächsten Sponsorengespräch doch einfach mal auf folgenden Artikel von Tagesschau.de!

Viel Spaß beim Lesen!

Karsten Schäfer

              

Drogensumpf im Orchestergraben

Schneller, höher, lauter

Die meisten Menschen, die ein klassisches Konzert besuchen, wähnen sich in einem Hort des Wahren, Guten und Schönen. Nur den wenigsten von ihnen dürfte bewusst sein: Das, was sie da hören, entsteht nicht selten unter dem Einfluss leistungssteigernder Drogen.

Ganz oben auf der Doping-Liste: Beta-Blocker. Die eigentlich für Herzpatienten gedachten Präparate halten den Blutdruck niedrig, dämpfen den Adrenalinausstoß und helfen – für Musiker besonders wichtig – Rhythmusstörungen zu kontrollieren. Viele Musiker glauben, auf diese Weise stressige Vorspiele, komplexe Soli, ordinäres Lampenfieber oder die Jähzorn-Attacken von temperamentvollen Dirigenten besser überstehen zu können. Untersuchungen in den USA zeigen, dass inzwischen rund 27 Prozent der Profi-Instrumentalisten auf die Beta-Blocker schwören.

Warnzeichen ignoriert?

Jahrelang wurde der Gebrauch leistungssteigernder Mittel in der klassischen Musik weitgehend totgeschwiegen oder bestenfalls in Fachmedien erörtert. Dabei gab es immer wieder Warnzeichen: Seit Jahrhunderten wird der Kammerton A immer höher gespielt und gesungen. Selbst episch breite Opern enden immer früher und die Lautstärke im Orchestergraben erreicht zum Teil das Niveau eines Rockkonzerts oder einer Großbaustelle.

Nun gilt es, diese Entwicklung rechtzeitig zu stoppen, bevor für Musiker – und Konzertbesucher – ernsthafte Dauerschäden zu befürchten sind. Die Konsequenzen sind offen: Müssen nun einzelne Klangkörper von den Grammy-Awards und andern Musikpreisen disqualifiziert und eventuell sogar die Klassik-Hitparaden neu geschrieben werden? Was passiert mit dem Beethoven-Wettbewerb, der von der Telekom gesponsert wird? Aus dem Radsport hat sich das Unternehmen bereits wegen Dopingaffären zurückgezogen. Werden die Orchesterverbände bald unangemeldete Probenbesuche machen, um Urinkontrollen durchzuführen?

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Konzeption zur Sponsorensuche – oder – Aller Anfang ist schwer

Februar 28th, 2008 von R.K.S

Bevor wir uns auf die Suche nach Sponsoren begeben, sollten wir uns vorab einige grundlegende Gedanken zur Sponsoring-Konzeption machen.

Okay, Gedanken machen wir uns alle, Denken allein reicht aber meist nicht aus. Fangen wir also an, unsere Gedanken schriftlich zu fixieren, was allerdings oftmals mit viel Arbeit und Aufwand verbunden ist. Aber scheut Euch nicht. Habt das Ziel vor Augen, setzt Euch hin und fangt einfach an. Bestenfalls mit einem Brainstorming. Auch wenn die Suche nach Sponsoren später nur von einer Person durchgeführt wird, die Zielrichtung muss vorher gemeinsam besprochen werden.

Schritt 1 – Projektbeschreibung

Sponsoren wollen wissen, welche Idee gesponsert werden soll. Ist es ein Event? Ein Konzert? Eine Tour? Ein Festival? Eine Studioproduktion oder Merchandise Artikel? Welches Vorhaben soll also gesponsert werden? Die Idee sollte mehr beinhalten also nur “Wir sind eine großartige Band und suchen jemanden, der uns unsere Aufnahmen finanziert…”

Schritt 2 – Zielgruppendefinition

Wer sind die Konsumenten bzw. welche Zielgruppe wird direkt erreicht? Welches Alter, welche Interessen, welche Kaufkraft steckt hinter der Zielgruppe? Wer ist das Publikum? Außerdem: WIE ist das Publikum? Hip, Trendy, Konsum orientiert, Begeisterungsfähig? Oder handelt es sich um Gothics und jeder hat schon seinen eigenen Sarg im Wohnzimmer stehen? Aber auch für diese Zielgruppe gibt es interessierte Sponsoringgeber!

Schritt 3 – Finanzplan

Welche Kosten fallen an? Ziehen wir mal eine Immobilienfinanzierung zum Vergleich. Je höher das Eigenkapital und die eigenen eingesetzten Mittel, um so höher ist die Chance, ein Darlehen der Bank zu erhalten. Gut, die Finanzmittel des Sponsorings müssen nicht zurückgezahlt werden, aber Sponsoren sehen sich ungern in der Rolle des alleinigen Geldgebers. Wer von seiner Idee überzeugt ist, setzt in der Regel alle verfügbaren Eigenmittel ein.

Schritt 4 – Medienpräsenz, Öffentlichkeitsarbeit und Verbreitung

Kurz gesagt: Die Quantität des Projektumfangs. Wie viel Konzertbesucher können erreicht werden? Wie groß ist das Festivalgelände? Sind schon Medienpartner vorhanden? Gibt es Vergleichszahlen aus vorangegangenen Projekten? Wie hoch waren Verkaufszahlen der letzten CD oder wie viel Downloads wurden von Veröffentlichungen von mp3 unter die Fans gebracht?

Schritt 5 – Angestrebte Sponsorenbeteiligung

Was kann der potentielle Sponsor zum Gelingen des Projektes beitragen? Welche Sachmittel, Finanzmittel oder sonstigen Leistungen können von Sponsoren übernommen werden?

Schritt 6 – Mögliche Gegenleistungen

Was erhält ein möglicher Sponsor als direkte Gegenleistung? Nur das klassische Bühnenbanner und den Aufdruck auf der CD oder kann einem Sponsor mehr geboten werden? Was seid ihr als Band bereit, zu geben?

Schritt 7 – Schnittstellenanalyse

Die Schnittstellenanalyse müssen wir zuerst für uns selber durchführen, um mögliche Branchen und daraufhin Unternehmen zur Akquise zu finden. In der Sponsorenakquisition wollen potentielle Sponsoren dann natürlich erfahren, welche gemeinsamen Interessen zwischen Sponsoringgeber und Sponsoringsucher vorhanden sind. Welches Image kann also gegenseitig transferiert oder genutzt werden?

Schritt 8 – Leitfaden zur Sponsorenakquise und das Sponsorengespräch

Branchen sind bereits definiert. Mögliche Unternehmen stehen auf der großen Liste und müssen abgearbeitet werden. Optimal sollte die Sponsorensuche Branchen weise durchgeführt werden. Das z.B. bei Musikwarenhändler A eingesetzte Gespräch funktioniert auch bei Musikwarenhändler B, C, D, E, F, G… Entwickelt also Telefongespräche, wie Ihr mit Unternehmen ins Gespräch kommen wollt. Wichtig ist der erste Schritt. Sitzt ihr dann erstmal am Konferenztisch, liegt alles weitere in Eurer persönlichen Überzeugung.

Schritt 9 – Sponsoringvertrag

Sponsorships basieren immer auf Leistung und Gegenleistung. Und wie überall wo Leistung und Gegenleistung ausgetauscht werden, sollten Vertragsinhalte ordentlich und wasserdicht definiert werden. Da der sponsoring-blog allerdings keine Rechtsberatung leistet, empfehlen wir, alle Vertragsinhalte vorab selber schriftlich zu fixieren und damit einen Anwalt zu konsultieren.

Schritt 10

Just do it!

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Interessante Links zu externen Seiten mit Sponsoring-Studien, Portalen und Agenturen findet Ihr unter Sponsoring KnowHow.

Karsten Schäfer

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