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Blog-Sponsoring für Event-Agentur

Mai 22nd, 2008 von R.K.S

Eine Möglichkeit des Sponsorings für Event-Agenturen und Veranstalter ist mir in den Sinn gekommen, während ich die aktuelle Studie von woobby “Hohe Marketingkosten für Web 2.0 Start-Ups” durchgearbeitet habe. Aber dazu später mehr.

Gemeinsam mit einem befreundeten Geschäftsführer einer kleinen Eventagentur haben wir über Möglichkeiten zu Steigerung der Bekanntheit seiner Internetpräsenz nachgedacht. Sein Wunsch war: Mehr Einträge im Gästebuch. Er wollte sein Gästebuch sozusagen zur Referenzliste “umgestalten”. Und das auf einer Website, auf der wahrscheinlich niemand das Gästebuch findet. Sagt er selbst. Ich sage, wahrscheinlich weiß auch nach Jahren überhaupt keiner von der Existenz seiner Seite.

Zum Aufbau einer neuen Internetpräsenz bedarf es mehr, als umfangreiche Kenntnisse im Programmieren. Schon vor dem Aufbau einer neuen Website sollten inhaltlicher Aufbau, Ziele und Marketing ausgearbeitet und schriftlich fixiert werden.

Die Eventagentur könnte also definitiv einen Sponsoren benötigen, der im Zuge des Aufbau der neuen Internetpräsenz zusätzlich über Möglichkeiten und Tipps zur Vermarktung berät.

Mein Sponsoring-Tipp als Sponsoring-Blogger:

Eventagenturen, fangt an zu bloggen. Setzt ein Business-Event-Blog auf. Wählt Anfangs ein kostenloses Theme von WordPress und überdenkt strukturierte Kategorien, passend zu Euren Dienstleistungen. Und dann schreibt zu jedem Event einen Blog-Artikel. Sagt den Besuchern, dass Ihr nen haufen Spass hattet und sie die genialsten Besucher überhaupt sind… Natürlich aber nur, wenns wirklich so war. Aber eigentlich machts ja fast jede Band auf der Bühne so.

Setzt Flyer in der Größe und Art einer EdCard auf. Inhalt der EdCard sollte sein: ”Schreibt uns, wie es Euch gefallen hat…”. Eure URL muss auf der EdCard klar erkennbar sein. Und dann setzt die EdCards gezielt auf Euren nächsten Veranstaltungen ein. Legt sie ans DJ-Pult, an den Ein- und Auslass, an die Theken und habt immer ne Handvoll in der Tasche.

Die EdCard sollte aber zielgruppenorientiert designt sein. Also bitte keine 0815 Entwürfe, die schon bei erster Betrachtung ein Stirnrunzeln erscheinen lassen. Eycatcher, URL und Aufforderung zum aktiven Handeln. Jeder, der Eure EdCard irgendwo liegen sieht, muss sich sofort eine einstecken.

Und dann wäre es interessant zu sehen, wie sich Besucherströme und Kommentare zu den Veranstaltungen entwickeln. Vermutlich würde der Blog schon nach kurzer Zeit Kommentare auf Events ziehen. Nicht nur Kommentare. Eventuell auch neue Auftraggeber. Aber für neue Auftraggeber sollte ein Blog schon suchmaschinenoptimiert geschrieben sein, um auch ohne EdCard gefunden zu werden. 

Zurück zur woobby-Studie “Hohe Marketingkosten für Web 2.0 Start-Ups”. Auf jeden Fall ist die Studie äußerst aufschlussreich und hat neue Ideen gebracht! Woobby, danke dafür! Und in sechs Monaten wird der sponsoring-blog hoffentlich berichten können, ob die Studie evtl. bezüglich Einsatz von EdCards für Web 2.0 Start-Ups überarbeitet werden muss…

Ein interessanter Artikel auf dem woobby-blog zum Einsatz von Flyern für Web 2.0 Startups zeigt, dass Flyer doch irgendwie zu funktionieren scheinen. Natürlich kann man von Einzelergebnissen aber nicht auf die Masse schließen…

Irgendwas habe ich vergessen… Gegenleistung für Sponsoren! Hm? … Werft doch einfach mal einen Blick auf die Blog-Sponsoren des Sponsoring-Blog, lasst Euch inspirieren und denkt über Möglichkeiten nach…

Karsten Schäfer

Weitere interessante Studien: Sponsoring KnowHow

 

Übrigens hat die Agentur für Webprogrammierung und Webdesign web-xs aus Bad Hersfeld dem sponsoring-blog das Hosting, den Webspace sowie die technische Betreuung gesponsert.

Dies hier sind alle Blog-Sponsoren des sponsoring-blog.

Vielen Dank dafür!

Geschrieben in Eventsponsoring, Guerilla-Marketing, Musikmarketing, Social Media, Sponsoring KnowHow | 4 Kommentare »

Sponsoring zur Kundengewinnung?

April 28th, 2008 von R.K.S

Bei der Definition von Sponsoring solltet Ihr bedenken, dass Sponsoring zwar einen Bereich des riesigen Feldes des Marketing abdeckt, aber nicht mit der allgemeinen klassischen Werbung verglichen werden kann. Erst Recht nicht mit dem Bereich des Online-Marketing, in dem es zwar „Sponsored Ads“ gibt, was allerdings eine andere Bedeutung als das klassische Sponsoring hat.

Sponsoren müssen durch ihr Sponsoring-Engagement nicht immer nur Neukunden gewinnen wollen, sondern können mit ihrem Engagement auch andere Ziele verfolgen!

Sponsoren könnten zum Beispiel neue Produkte bewerben wollen. Oder sie bauen gerade eine neue Produktsparte in ihr Unternehmen ein. Sponsoren könnten aber auch ihr Image verbessern oder verändern wollen. Sponsoren wollen manchmal aber auch einfach nur ihre Bekanntheit steigern.

Stellt Euch vor, Ihr habt zwei Musikwarenfachhändler im Ort und es eröffnet ein Dritter. Haben alle drei Läden die selben Ziele im Bereich Sponsoring?

Vielleicht will der auf Klaviere und Tasteninstrumente ausgerichtete Musikwarenfachhändler A sein Sortiment erweitern und hat seit zwölf Monaten neben Klavieren und Geigen jetzt auch hochwertige Akustikgitarren im Geschäft. Dass es dort gute Akustikgitarren zum Probespielen gibt, hat sich allerdings noch nicht rumgesprochen.

Deshalb kauft dummerweise auch niemand eine Gitarre bei ihm, weil wegen Gitarren jeder zum Musikwarenfachhändler B geht.

B hat eine andere Zielgruppe und jeder kennt ihn, weil er auf den örtlichen Veranstaltungen, verschiedenen Gigs und den zwei jährlichen Festivals vom Juze die Technik stellt. Musikwarenfachhändler B hat das komplette Sortiment an Saiten, Plektren und Verschleißteilen. Außerdem Boxen, Verstärker, ein Sortiment an Licht- und Tontechnik und zwei Dutzend Gitarren und Bässe an der Wand hängen. Bei B im Laden könnt ihr auch mal das Volumen hoch drehen. B hat zwar ne Gibson Flying V, aber keine Auswahl an Akustikgitarren.

Jetzt kommt Musikwarenfachhändler C mit wieder neuer Marktausrichtung und anderen Zielkunden auf die Bühne.

Haben Musikwarenfachhändler A, B und C in dieser Situation die gleichen Interessen? Mal abgesehen davon, dass sie alle verkaufen müssen? Im Grunde genommen haben alle Drei den Bedarf, Marketing und Marktausrichtung durch Sponsoring zu betreiben. Aber kennen die Drei ihren Bedarf und die Chancen und Möglichkeiten aus einem möglichem Sponsoring-Engagement?

Wenn Ihr also das Nächste mal auf die Suche nach Sponsoren aus Eurer Region geht, schaut Euch vorab das Sortiment, Zielkunden und Marktausrichtung der Unternehmen und Händler an und bedenkt: Vielleicht wollen potentielle Sponsoren nicht einfach nur mehr verkaufen…

Die Frage zur Kundengewinnung durch Sponsoring von Bands kam übrigens aus einem Kommentar des Artikel Konzeption zur Sponsorensuche.

Da solltet Ihr übrigens auch mal reinlesen.

Interessante Links zu externen Seiten mit Studien, Portalen und Agenturen findet Ihr übrigens unter Sponsoring KnowHow.

Karsten Schäfer

Geschrieben in Bandsponsoring, Sponsoring KnowHow | Keine Kommentare »

Mit Guerilla-Marketing zum Bandsponsoring?

April 3rd, 2008 von R.K.S

Ab und an werde ich offline nach einer Definition zum Guerilla-Marketing gefragt. Bzw. eigentlich eher nach allgemeinen Erklärung zum Guerilla selber. Und das meist von Personen, die selber keine Beziehung zum Marketing im Allgemeinen haben.

Früher musste ich immer ewig lange Geschichten erzählen und konnte es nicht auf den Punkt bringen. Die Diskussionen drehten sich oft um „Marketing für KMU“, „Straßenmarketing“, „low Budget-Marketing“, „Überraschungs-Marketing“ oder „unkonventionelle Ideen“…

Irgendwann hab ich aber eine perfekte Definition mit guten Gedankengängen im Blog der werbeblogger gefunden.

Der werbeblogger Patrick Breitenbach hatte Guerilla-Marketing wie folgt definiert:

Guerilla-Marketing ist die Kunst, den von Werbung übersättigten Konsumenten, größtmögliche Aufmerksamkeit zu entlocken. Dazu ist es notwendig dass sich der Guerilla-Marketer möglichst außerhalb der klassischen Werbekanäle bewegt.”

Und die darauf folgenden 19 Kommentare wurde die Definition nochmals fundiert besprochen. Lange Geschichten hab ich seitdem nicht mehr erzählt. Ich bin einfach bei der oben aufgestellten Definition geblieben und fertig war.

Aber warum schreibt ein Blog zum Thema „Sponsoring für Newcomer Bands und Musiker“ über Guerilla-Marketing? Wo ist da der Zusammenhang? Was ist das Ziel?

Nun, das könnte sein, um Euch als Nachwuchsbands zum Denken zu animieren, wie Eure Band eine Guerilla Marketing Aktion planen und durchführen kann!

Welche Möglichkeiten gäbe es da? Wie kann eine Band eine Guerilla-Marketing-Aktion einsetzten, um dadurch Sponsoren zu gewinnen?

Welche Möglichkeiten gibt es nach oben genannter Definition des Guerilla-Marketing, die Ihr als Newcomerband umsetzten könnt, um Eure Bekanntheit zu steigern?

Andererseits könnte der sponsoring-blog selber ein Teil einer Guerilla-Marketing-Aktion sein, deren eigentliche Hintergründe und dessen Ziele bisher noch nicht erkennbar sind! Und vielleicht erst im August 2008 erkennbar werden?

Aber wer weiß das schon…

Karsten Schäfer

Geschrieben in Guerilla-Marketing, Social Media, Sponsoring KnowHow | 6 Kommentare »

Endorsement

März 22nd, 2008 von R.K.S

Als eine weitere Form des Sponsorings ist das Endorsement anzusehen.

Allerdings ist es um ein wesentliches schwerer, Endorsement-Partner eines Markenartiklers oder Instrumentenhersteller zu werden, als im Allgemeinen weitere Sponsoren für z.B. Merchandise, Produktionen oder Veranstaltungen zu finden.

Ein Endorsement ist eine vertragliche Bindung eines Musikers an eine bestimmte Firma. Das sind in der Regel Hersteller oder Marken von Musikinstrumenten. Die Firma stellt dem Musiker ein oder mehrere Instrumente oder weiteres Equipment zur Verfügung und verlangt dafür, dass der Musiker ausschließlich die zur Verfügung gestellte Hardware einsetzt.

Der Musiker wirbt somit live für das Produkt, wodurch sich die Hersteller eine gewisse Glaubwürdigkeit ihrer Marke versprechen. Oftmals wird die Marke des Herstellers bzw. Endorsement-Partners gleichzeitig auf Tourplakaten oder Tonträgern beworben. Und das Shirt zum Livegig gibt´s auch noch mit dazu.

Ein Endorsement-Vertrag bringt aber auch das ein oder andere Problem mit sich.

Oftmals wird vertraglich festgehalten, dass der Musiker ausschließlich das gedorste Instrument spielt. Sowohl live als auch im Studio bei Aufnahmen. Als Endorsement-Partner mit Exclusiv-Vertrag kannst (darfst) Du dann z.B. Deine Lieblingsgitarre nicht mehr öffentlich auf allen Bühnen einsetzen. Insofern sollte von den Musikern auf jeden Fall eine gewisse Identität zu den Instrumenten oder Artikeln des Endorsement-Partners bestehen.

Gerade als Nachwuchskünstler ist es besonders schwer, einen Endorsement-Vertrag einer Marke zu erhalten, da Endorsement in der Regel nur bei Künstlern mit überdurchschnittlicher Bekanntheit und Live Aktivitäten eingesetzt wird. Logisch, da der Bekanntheitsgrad und Werbeefekt der Marke auch nur durch Einsatz auf Livegigs gesteigert wird!

Da das Endorsement in der heutigen Zeit aber immer mehr Verbreitung findet, werden gerade bei weniger bekannten Künstlern oft nicht mehr komplette Instrumente gesponsert, sondern es läuft bei vielen Herstellern immer öfter auf Vergünstigungen und Preisnachlässe hinaus. Instrumente werden dann zum Einkaufspreis rausgegeben und die Verträge sind lockerer gehalten. Durch Vergünstigungen hat der Musiker dann oft die “Ausschließlichkeitsklausel” für Auftritte oder Aufnahmen umgangen. Also wiederum ein Vorteil für den Musiker.

Das Vollendorsement des kompletten Equipment und der Hardware können also nur wirklich erfolgreiche Musiker mit großer Bekanntheit und großem Publikum in großen Hallen erreichen.

Beim Endorsement kommen dann auch die sogenannten Signature-Modelle ins Spiel.

Signaturemodelle sind Instrumente, meist aus dem Gitarrenbereich, die in Zusammenarbeit des Herstellers mit einzelnen Musikern entwickelt werden und unter dessen Namen auf den Markt gebracht werden.

BC Rich z.B. entwickelt regelmäßig solche Signaturemodelle, die allerdings qualitativ auch nicht an die hochpreisigen Modelle heranreichen. Trotzdem sind Modelle wie z.B. die BC RICH KERRY KING SIGNATURE WARLOCK RED BLADE GUITAR oftmals der absolute Renner unter den Anfängern. Die Klampfen sehen cool aus, tragen den Namen der Idole und kommen auf der Bühne des lokalen Jugendzentrums richtig fett.

BC Rich hat zwar nicht unbedingt den besten Ruf unter den Gitarristen, allerdings bin ich mit meiner roten BC Rich Dagger als Semi-acoustic und USA-Import für den Hausgebrauch absolut zufrieden.

Viel Spaß beim nächsten Gig, egal ob mit oder ohne Endorsement, Signaturemodell, vor 50 Leuten im Juze oder von 500 im Club.

Karsten Schäfer

Geschrieben in Bandsponsoring, Sponsoring KnowHow | Keine Kommentare »

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